Auf den Schwingen des Simurgh

Einleitung und Information



      Mythen und Archäologie sind immer wieder ein Feld, auf dem sich die Phantasie austoben kann und wilde Interpretationen ihre Heimat haben. Neulich erst hat wieder eine Schlagzeile die Runde gemacht, in der das immer wieder bemühte Atlantis gefunden worden sein soll - Klar: Der Forscher benötige nur noch ein paar hunderttausend Euro oder Dollar, damit die Forschung erfolgreich beendet werden könne. Eins jedenfalls wurde in dieser Meldung deutlich, dass mit dem Atlantismythos und der Suche nach dieser versunkenen Welt recht viel Geld verdient werden kann und das die Ausstrahlungskraft dieses Mythos nach wie vor ungebrochen stark ist.

      Darum allerdings geht es hier auf dieser Website nicht. Es geht nicht um die in Rudeln auftretenden Reinkarnationen von Atlantern oder den esoterischen Spinnereien, die sich um dieses Mythem herum aufgebaut haben und eher dekadentem Wunschdenken entspringen. Allerdings ist meine Seite auch nicht wissenschaftlich nüchtern und distanziert, sondern wird von mir als eine Art Gesamtkunstwerk betrachtet.

      Quer durch die Weltreligionen hindurch finden sich faszinierende Spuren und Berichte aus einer Zeit, die in der Lehrmeinung nicht belegt ist und keine gebührende Beachtung findet. Sowohl in der Thora, als auch in chinesischen Texten, in indischen Überlieferungen und den altamerikanischen Erzählungen finden sich immer wieder Hinweise auf eine Zeit, in der es Menschen gab, die eine uns bisher fremde Technik verwendeten. Überall finden sich Fragmente von Überlieferungen. So wird in Persien vom Vogel Simurgh berichtet, der in der mythischen Zeit Einfluß auf das Geschehen nahm und heute noch bei den Sufis symbolisch für Gott steht, oder die wahre Natur in uns. In China wird von gefiederten Wagen berichtet und es scheint auch in Europa solche Erzählungen zu geben. Die apokryphen Texte des Henoch, die erst im 18. Jahrhundert überhaupt wiederentdeckt wurden, sprechen detailiert über die Nephilim und den Wächtern, dass es eine Zeit gab, in der die Engel auf der Erde wandelten und mit dem Menschen in Kontakt traten. Mit dieser alten Kultur in enger Verbindung stehen der Geier und die Schlange (oder der Drache) - beiden wird hier auf der Website gebührend Platz eingeräumt.

      Gefallene Engel, die die Menschentöchter heimsuchen und monströse Kinder zeugen, sind unter den eher dunkel orientierten Zeitgenossen unserer Zeit relativ bekannt. Azazel und seine Gefolgschaft erfreuen sich einer gewissen Beliebtheit - auch künstlerisch dargestellt zu werden. Das Buch Henoch beeindruckte auch romantische Autoren. Der bekannteste davon ist Bram Stoker, sein Werk Dracula wurde von einigen Teilaspekten dieser Engel mit inspiriert. Diese Website nun wird sich - erstmals in deutsch - ausführlicher mit jenen Engeln und deren Hintergründe befassen.

      Ich habe mich dazu entschlossen, als Form die Erzählung zu verwenden. Die Erzählende Person ist Shemyaza - ein Vertreter der Wächterkultur, der einigen Lesern durchaus bekannt sein dürfte. Shemyaza wird die Dinge aus seiner Sicht erzählen und durch die einzelnen Bereiche führen. Er ist manchmal ein wenig eigenartig und hat natürlich eine recht merk-würdige Einstellung zu manchen Dingen. Außer dieser Einleitung, dem Impressum und meiner Selbstdarstellung ist alles in dieser Website ein Teil seiner Erzählungen. Wieviel davon wahr sein könnte und wieviel davon Dichtung steht bei einem Kunstwerk nicht zur Debatte. Es gibt möglicherweise keine absoluten Wahrheiten.

      Die hier gezeigten mehr oder weniger abstrakten Bilder stammen von mir selbst und unterliegen selbstverständlich meinem Copyright - und da verstehe ich keinen Spaß. Die meisten wurden Extra für diese Website von mir entworfen und sollen durch ihren Ausdruck und ihre Komposition Dinge vermitteln, die sich verbal nicht mitteilen lassen. Alle anderen Bilder werden von mir mit einem Copyrightvermerk und ggf. einen Link am Ende der jeweiligen Seite aufgeführt - sollte ich einen Künstler nicht kennen wird dies ausdrücklich erwähnt. Sobald der Autor ermittelt ist, wird dieser dann kontaktiert und um Erlaubnis gebeten.

     Viele der Bilder sind hochauflösend und sind relativ groß. Es kann daher zu längeren Ladezeiten kommen, wenn die Internetanbindung langsam ist. Empfehlenswert ist mindestens ein ISDN Anschluß. Der Bildschirm sollte idealerweise möglichst eine hohe Auflösung besitzen. 1200 Pixel Breite sind meine Empfehlung.


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