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Die Anwendung der Runen im Schamanismus Europas

Runen raunen richtig Rat (F.B. Marby)

Drei Raben.

Weißt du zu ritzen?
Weißt du zu raten?
Weißt du zu färben?
Weißt du zu fragen?
Weißt du zu wünschen?
Weißt du zu weihen?
Weißt du zu schicken?
Weißt du zu schlachten?

Nach Felix Genzmer, "Die Edda"




    Ein großer Teil meiner Wurzeln liegt in Zentraleuropa und in den keltogermanischen, alpinen Gebieten südlich der Donau und in den Karwanken. Die Runen als Teil des kulturellen Erbes unserer Ahnen sind seit Jahren ein Teil meiner schamanischen Praxis. In der runischen Literatur der Neuzeit, die nicht mehr von den üblen Vorurteilen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geprägt ist, finde ich recht wenig über diese Art des Arbeitens mit den Runen, eigentlich etwas schade.

    Dadurch, daß wir so wenig gesichertes über angewandte Runenmagie und Runenschamanismus wissen, haben wir die wunderbare Möglichkeit, ein schamanisches Werkzeug auch schamanisch wiederzuentdecken. Hier sind einige Anregungen zum schamanischen Umgang mit den Runen.

Die Runen als schamanische Hilfsgeister

    In traditionellen schamanischen Kulturen ist es immer wieder üblich, Hilfsgeister auf den Weg der Überlieferung zu erwerben. Die 24 runischen Hilfsgeister sind in ihren Kräften sehr gut in den entsprechenden Seiten über deren Kräfte und in den neueren Büchern niedergelegt. Sie repräsentieren ein in sich abgeschlossenes Abbild des Multiversums. Innerhalb der schamanischen Reise lassen sich die Wesenheiten der 24 Runen sehr gut kontaktieren. Es ist gut, sich eine längere Zeitspanne auf die Kraft der Runen einzustellen, bevor du mit der Arbeit mit den Runengeistern beginnst. Die Kontaktaufnahme fällt um vieles leichter, wenn Sie die runischen Energien bereits im Körper verankert hast (siehe auch: Runengymnastik).

    Die Runengeister treten dem schamanisch Reisenden in ihrer jeweiligen Runenebene entgegen, die durch die Rune als Tor (beispielsweise) in der schamanischen Reise betreten werden können. Bewußt verzichte ich an dieser Stelle auf Beschreibungen, damit Sie einen persönlichen Kontakt mit den einzelnen Runengeistern aufnehmen können.

    Als materielle Entsprechung dieser Wesenheiten dienen Runenstäbe oder Steine, die Sie selbst hergestellt haben, und die Sie mit ihrem eigenen Blut weihen sollten (Bernhard King, ein starker Runenschamane, schrieb in seinem Buch "Die Runen" darüber folgendes: "Wenn Sie sich nicht trauen, sich selbst einen Schnitt zuzufügen, um die Runen zu färben, wie wollen Sie da jemals die Verantwortung dafür übernehmen, die Kräfte, die die Runen verkörpern, beschworen zu haben?"). Die so erzeugten Runenstäbe sind zugleich Talisman, Divinationswerkzeug, Repräsentation des runischen Universums, materielle Basis für deren Wesenheiten (ähnlich wie z.B. ein Wolfsfell den Zugang und die Bindung zum Wolfsgeist festigt und vertieft). Behandeln Sie die Runengeister mit Respekt, wenn Sie mit ihnen arbeiten.

Runen in schamanischen Sitzungen

    Innerhalb schamanischer Behandlungen können sehr erfolgreich Runen eingesetzt werden, um energetische Blockaden aufzulösen (z.B. mit Isa als Kanalöffner senkrecht durch die Blockade ziehen). Durch die Extraktion der schädlichen Energien oder Wesenheiten enstandene energetische Defizite können mit runischer Energie aufgeladen werden. Dabei ist wichtig, an welcher Stelle des Körpers die Extraktion vorgenommen werden musste. Angenommen, eine Extraktion im Wirbelsäulenbereich musste vorgenommen werden und eine Organseele muß nicht im Rahmen eines Soul Retrievals zurückgebracht werden, dann benutze ich die Rune Ehwaz zur Auffüllung des energetischen Loches. Runen gebrauche ich ebenso zur Versiegelung der behandelten Körperteile. Dabei gebrauche ich im allgemeinen Schutzrunen wie Algiz oder Thurisaz. Radiästhetisch lassen sich diese Runensiegel nicht ohne weiteres "durchdringen", d.h. energetische Zustände hinter der Rune sind eine zeitlang (einige Tage lang) mit Rute oder Pendel nicht auszumuten.

    Ein solcher energetischer Runenverband verhindert, daß sich an dieser noch schwachen Stelle sofort wieder irgendwelche schadhaften Einflüße festsetzen, außerdem wird der Klient von den Runen sehr gut beschützt, zumindestens die erste Zeit nach der Sitzung.

    Die Chakren lassen sich mit Sowilo sehr gut ausbalancieren. Ich ziehe über jedem Chakra diese Rune und gleiche dann mit Hilfe der Rune die energetischen Unterschiede im Rahmen der Aurenmassage aus.

Imprägnierung von Räumen oder Orten

    Runenmagier kennen diese Anwendung bereits. In der schamanischen Praxis lassen sich die Runen sehr gut verwenden, um einen Kraftplatz in der Natur zu reinigen oder gar zu erzeugen oder aufzuladen. Die Schutz- oder Ladungsrunen werden auf eine materielle Basis graviert oder gemalt (Felsen oder Steine, die einverstanden sind, eignen sich dafür; aber auch Bäume oder der Erdboden). Die Rune strahlt nach der Weihehandlung (bei mir im Gravieren mit eingeschlossen: Ich bitte den Runengeist um Hilfe, und vibriere während der ganzen Zeit die Rune) sofort ihre Energie aus. Vorteil bei permanenten Runen: einmal graviert, müssen sie nicht weiter "betreut" werden. Auch zur Reinigung oder zum Aufladen für kurze Zeit lassen sich die Runen gut verwenden. Dabei reicht es aus, die Rune zu stellen und zu vibrieren. Die schnellste und beste Bannung energetischer Störungen vor oder nach Ritualen und Behandlungen ist Algiz.

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