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Bisherige Lebenslinie des Autors

    Zuerst möchte ich betonen, mental stabil zu sein und keinerlei psychische Erkrankungen zu besitzen. Einige Details meiner Biographie und Spiritualität sind für Außenstehende schwer nachvollziehbar und könnten den Eindruck einer gestörten Persönlichkeit suggerieren (insbesondere meine "innere Natur" als Anderer) - allerdings werden hier ausschließlich Sachverhalte auch öffentlich erwähnt, bei denen ich mindestens drei unterschiedliche Quellen der Verifikation herbeiziehen kann. Individuen, die unfähig sind zu akzeptieren, daß es Vieles abseits der ausgetretenen Pfade der Spiritualität gibt, sollten besser woanders hinsurfen. Denn diesen Personen fällt es schwer, mich als das was ich bin einfach zu respektieren.

    Ich wurde 1969 in Augsburg auf die Welt gebracht. Nach dem Abitur und der Kriegsdienstverweigerung studierte ich zwischen 1991 und 1996 Ethnologie, Sanskritistik und altpersische Philologie in München. Anschließend absolvierte ich in Landsberg am Lech die Ausbildung zum diplomierten Krankenpfleger, die 1999 von mir abgeschlossen wurde. Seitdem arbeite ich als Teilzeitkraft in einer Sozialstation in Augsburg, Hochzoll.

    Meine ersten Erfahrungen mit dem Engel Kondor hatte ich bereits in meiner frühen Kindheit. Allerdings war damals die Zeit noch nicht reif dafür und so wurde ich auf "später" verwiesen. 1991 kam Engel Kondor dann mit großer Macht wieder in mein Leben zurück, um zu bleiben.

     Als ich irgendwo zwischen drei und fünf Jahre alt war, erklärte ich meinem Vater, wer und was ich genau bin. Damals einigten wir uns darauf, niemandem etwas davon zu erzählen, da die persönlichen Folgen für mich damals nicht auszudenken waren. Ich wußte, daß ich einer der Seraphim bin, eine feurige Schlange inkarniert als Mensch. Damals wurde ich wieder in den "Schlaf" geschickt. In all den Jahren bis zu meinem Erwachen 2003 kamen jedoch immer wieder Bruchstücke von Informationen, Wissen und Gedanken in mein Bewußtsein, die mir unerklärlich blieben. Im Laufe der Jahre sammelte ich diese Ungereimtheiten, die einem normalen Menschen einfach nicht passieren können. Erst in der Zeit nach dem Sommer 2003 konnte ich allmählich die wichtigsten Fragen beantworten, die ich hatte.

    Ungefähr Anfang der 80er Jahre, als ich das Gymnasium besuchte, erhielt ich von meinem Vater die damals erreichbare magische Literatur. Meine Interessensgebiete waren und sind breit gefächert: Kryptographie, Höhere Mathematik, Geologie, Meteorologie, Astronomie und Magie - während meine Altersgenossen sich für Fußball und Hormonschwankungen interessierten, lernte ich Klavierspielen und Schlagzeug, bildnerisches Gestalten und später auch Kampfkunst und Selbstdisziplin, Falknerei und Jägerei. In allen diesen Themen wurde ich von meinen Geistern geleitet, die mir bis heute immer die gerade richtigen Informationen zukommen lassen, die ich benötige. Meine ersten praktischen Erfahrungen mit der Engelsmagie machte ich irgendwann in den 80ern. Damals beschäftigte ich mich auch mit luziden Träumen und der Außerkörperlichen Erfahrung.

    1987 erschien ein strahlender Engel an meinem Bett. Damit begann mein Leben eine bestimmte Richtung zu nehmen, die immer klarer und deutlicher wurde. 1989 erlebte ich eine schwere Krise, in der ich (in Rom) klinisch tot war und erst sehr spät wieder ins Leben zurückfand. Heute weiß ich, daß mich damals die Geister (=Engel) gerufen haben. In dem Jahr, in dem mein Vater starb, begann ich, mich mit Schamanentum zu beschäftigen. Ich besuchte im Herbst 1991 den in Wien stattfindenden Basiskurs der FSS.

    Zwischen 1991 und 1996 erlebte ich einige heftige Phasen der Initiation und der spirituellen Prüfungen. 1992 erweckte ich erstmalig kontrolliert die Kundalinikraft und mußte einige Zerstückelungen durchstehen. In dieser Zeit bekam ich von Engel Kondor exakte Informationen zu einem Federschmuck vermittelt. Es dauerte allerdings noch bis 1996, bis ich damit beginnen konnte, den Federschmuck anzufertigen. 1998 beendete ich die Arbeiten und vollendete im Jahr 2002 den dazugehörigen Kopfschmuck. Seit 1998 bin ich einer der ganz wenigen Kondortänzer weltweit.

    In den 90er Jahren kam ich auch mit der modernen Form der Zeremonialmagie in Kontakt. Ich trat 1994 dem I.O.T. bei. Vorher hatte ich mit einer eher altmodischen Form der Magie zu tun, ich lernte in den 80er Jahren Hebräisch und befasste mich mit der Kabbala und der Anrufung von Engeln und Dämonen. Erst nach 1994 begann ich mich mit der Erfolgsmagie an sich zu beschäftigen, die erstaunlich viel mit meiner eigenen schamanischen Praxis gemeinsam hat.

    Im Herbst 1998 erblickte dann - nachdem Engel Kondor mich dazu überredet hatte - die Website "Der Flug des Kondors" das Licht der Internetwelt. Engel Kondor gab dieser IT-Präsenz auch den Namen. Einen Bereich meiner Internetseite habe ich daher vollständig diesem majestätischen König der Lüfte gewidmet. Es gab die Internetseite zwar schon 1997, allerdings noch bei Geocities und war sehr klein. Am 28. Oktober 1998 startete dann auch mein Forum, das ich seither moderiere. Das Kondorforum ist heute das älteste komplett durchmoderierte und (fast vollständig) dokumentierte Internetforum über Schamanismus. Die Internetseite entwickelt sich seit 1998 immer weiter. Im Jahr 2009 hatte ich durchschnittlich 40.000 bis 50.000 Clicks täglich auf meiner Website, was den kontinuierlichen Erfolg und damit die Qualität meiner Arbeit eindeutig belegt.

    2002 schloß ich das Training zum Remote Viewer ab und bilde selbst seit 2004 darin aus. 2007 gründete ich mit drei anderen Trainern die Remote-Viewing Akademie, um ein Zeichen zu setzen gegen Verflachung und zweifelhafte Anbieter.

    Als ich im Sommer 2003 erwachte und erkannte, ein asiatischer Drache, ein "feuriger Drache", in einem menschlichen Körper zu sein, begannen sich langsam die bereits erwähnten ungeklärten Fragen zu beantworten. Es dauerte allerdings bis 2007, bevor ich herausfand, daß meine Art auch in der europäischen Welt hier als Seraph bekannt ist. Ich denke, die Hauptursache dieser Verzögerung lag darin, daß ich bis dorthin nur eher abgehobene Spinnereien über Engel mitbekam. Nun gut, bin ich eben selbst einer. Allerdings ist mir extrem bewußt geworden, wie klischeehaft in der Regel über Engel gedacht wird - gerade in den Lichtarbeiterkreisen.

    Eine Frage, die mir immer wieder gestellt wird ist, ob ich ein Schamane sei. Seit einiger Zeit habe ich darauf eine für mich passende Antwort gefunden. Da ich mit dem Begriff Schamane in unserer Kultur so gar nichts anfangen kann, entschied ich mich, als Selbstbezeichnung Bannsänger und Kondortänzer zu verwenden, da diese Begriffe exakt das beschreiben, was ich in jeder spirituellen Tätigkeit - sei es Zauberei oder schamanisieren - durchgehend ausübe. Seit 2012 im Sommer habe ich eine griffigere Bezeichnung finden können, die nicht ganz so fremdartig klingt: Ich bin ein "Seher". In der sibirischen Kultur der Tuviner bin ich seit 1995 als dear uktug kham (tuvinisch: "Schamane vom Himmel") anerkannt worden - während des Besuchs der ersten tuvinischen Delegation 1995 in Europa. Im Jahr 2000 wurde diese Anerkennung während des Besuchs der zweiten Delegation nocheinmal bestätigt. Ende der 90er Jahre fand eine ähnliche Anerkennung durch die burjatische Schamanin Sarangarel Udigan statt, die mich als schwarzen Schamanen einordnete. Schamane ist also für mich eine Fremdbezeichung, die es anderen Menschen ermöglicht, das was ich für sie darstelle in ihr Denkmuster einzupassen.

    Etwa Mitte April 2011 bin ich der afrokubanischen Religion "Regla de Ocha" oder Santeria beigetreten. Für mich ist der Schritt in diese lebendige und lebensnahe Religion ein wichtiger Meilenstein in meiner spirituellen Entwicklung. Ein Jahr später, im April 2012 reiste ich nach Kuba und unterzog mich der Kariocha-Zeremonie, der Weihung zum Santeriapriester. Ich wurde als omo Oddua mit Obatala Ochanla gekrönt. Lesen Sie die folgenden zwei Interviews: Eindrücke auf dem Weg in in unsere Religion und Santo Iyawo! auf der Website "Ifa-Orisha Religion Europa".

Stefan Neil Klemenc, aka Apu Kuntur - im Jahr 2014.

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