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Glücksdrachen dagegen sind Geschöpfe der Luft und Wärme, Geschöpfe unbändiger Freude, und trotz ihrer gewaltigen Körpergröße so leicht wie eine Sommerwolke. Darum brauchen sie keine Flügel zum Fliegen. Sie schwimmen in den Lüften des Himmels wie Fische im Wasser. Von der Erde aus gesehen gleichen sie langsamen Blitzen. Das wunderbarste an ihnen ist ihr Gesang. Ihre Stimme klingt wie das goldene Dröhnen einer großen Glocke, und wenn sie leise sprechen, so ist es, als ob man diesen Glockenklang von fern hört. Wer je solchen Gesang vernehmen durfte, vergißt es sein Lebtag nicht mehr und erzählt noch seinen Enkelkindern davon.

Michael Ende in die unendliche Geschichte.

    Die chinesische Drachenkunde ist sehr detailliert. In unserer heutigen Zeit zeigen sich Drachen nur noch ganz selten. D.J. Conway gibt jedoch in ihrem Buch (Dancing with Dragons) auch noch rezente Drachensichtungen in China zu Protokoll. Das mag an der mangelnden Akzeptanz der nichtalltäglichen Wirklichkeit in der westlichen Kultur liegen. Drachen sind ein Teil dieser anderen Wirklichkeit, und so werden sie oft nur noch von Kindern oder Menschen, die sich dieser anderen Wirklichkeit öffnen oder selbstverständlich mit und in ihr leben, gesehen.

    1987 wurde ein archäologischer Fund gemacht, der die bisherigen Entstehungstheorien über das Aussehen chinesischer Drachen grundlegend umkrempelte. In der Provinz Henan wurde in Leizi ein mehr als 6000 Jahre altes Grab entdeckt, in dem eine 1,78 Meter lange mosaikartige Drachenskulptur aus Süßwassermuscheln gefunden wurde. Die Zähne und Krallen wurden mit weißen und braunen Muschelschalen nachempfunden, die Augen mit schwarzen und die Zunge mit dunkelroten. Die Schuppen des Körpers wurden aus gebogenen Schalen geformt. Heute kann diese Drachenskulptur im Drachenkönigstempel, am Nordufer des Gelben Flusses, besichtigt werden. Interessant an dieser Drachenskulptur ist, das sie eben der heute bekannten Form gleicht und damit die Theorien des zusammengesetzten Totems widerlegt, die behaupten, der Drache sei eine Kombination aus den verschiedenen Stammestotems, die heute noch in den neun Ähnlichkeiten aufgezählt werden. (Siehe dazu: Liu Zhixiong, Yang Jingrong, Long yu Zhongguo Wenhua, Beijing 1999).

Drache     Im Gegensatz zur generellen Verteufelung des Drachens im Christentum werden die chinesischen Drachen bei uns gerne mit Glück und Friedfertigkeit assoziiert. Der Drache zählt in China zu den vier wohltuenden und glücksbringenden Wesen: dem Qilin, dem Phönix, der Schildkröte und eben dem Drachen. Einen Drachen zu sehen bringt Glück, auch wenn sie eigentlich weder ausnehmend "gut" noch abgrundtief "böse" sind. Sie sind einfach und leben ihre Natur (die sehr gewalttätig sein kann) und werden so respektiert, wie eben auch Naturgewalten als solches respektiert werden - mit Gewittern diskutiert man kaum darüber, ob es eine moralisch verwerfliche Tat sei, ein Unwetter zu sein, zu hageln und möglicherweise Menschenleben zu kosten. Sie stehen für das männliche, dynamische und aktive (Yang) Prinzip, obwohl es weibliche Drachen gibt - wie ich selber erst kürzlich erkennen durfte (allerdings scheinen explizit weibliche Drachendarstellungen sehr selten zu sein) - und sind Bringer des himmlischen Od(em)s (Shen Chi).

    Zusammen mit dem Phönix symbolisiert der Drache Langlebigkeit und Wohlstand. Wird er in Kombination mit einem Tiger gebracht, symbolisieren diese beiden Wesen Himmel und Erde. Oft sieht man zwei Drachen, die voneinander abgewandt sind. Sie stehen dann sinnbildlich für die Ewigkeit. Die ältesten künstlerischen Darstellungen des chinesischen Drachens sind seit dem Neolithikum überliefert.

    Die Drachen wurden schon sehr lange mit Wind und Wetter in Verbindung gebracht. Rituale, die Wetterbeeinflußung und Drachen als Kern haben, sind seit 600 v.Chr. überliefert und gehen mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ältere Quellen zurück. Viele chinesische Kaiser wurden für Nachkommen oder für Söhne der Drachen gehalten (Lung Tik Chuan Ren - eine Bezeichnung, die übrigens viele Chinesen für sich selbst in Anspruch nehmen). Seit der Manchu-Periode werden viele Dinge mit Drachen assoziiert, die vom Kaiser benutzt wurden: der Drachenthron, die Drachenrobe, Drachenboote und -betten, Drachenklo etc. - es gab zeitweise den Glauben, das der Kaiser die Gestalt eines Drachens annehmen konnte. Es gab sogar Zeiten, in denen der Kaiser über die Drachen bestimmen konnte, er war zeitweilig oberster "Chef" der Drachen. Drachen werden in vielen Tempeln und Pagoden verehrt.

    Alle Seen und Flüsse haben einen Wächterdrachen. Ich selbst besuchte Anfang der 90er Jahre China und konnte den Drachentempel im Sommerpalast besuchen. Die beiden Aufnahmen des Drachentempels geben einen kleinen Eindruck davon, wie ein solcher Tempel aussehen kann, wenn richtig Geld zur Verfügung steht: Er steht auf dem Gelände des Yi he yuan, des Sommerpalastes. Der Drachenkönig des Kunming-Sees wird hier in einer menschlichen Form mit Drachenkopf dargestellt (einfach auf die hervorgehobenen Worte klicken!).

    Um Regen herbeizurufen gibt es ein erstaunliches Patentrezept: es ist sehr erfolgversprechend, den jeweiligen Drachen zu verärgern. Das wurde mit verschiedenen Methoden erreicht - es wurden Gegenstände ins Wasser geworfen, die Figur des Drachenkönigs in die Sonne gestellt damit dieser, um Kühlung zu erhalten, Regen herbeiholte. Ein gelegentlich beschrittener Weg war auch die Opferung von Mädchen. Eine etwas abgeschwächtere Opfervariante ist, ein hübsches Mädchen nackt auf einen Berg zu stellen und den gelegentlich vorbefliegenden Drachen (die keine Kostverächter sind!) den Weg zu diesem Mädchen magisch zu versperren. Daraufhin stinksauer gab es ordentliches Regenwetter. Das funktionierte logischerweise nur, wenn der Drache männlich war. Ein Problem des heutigen China ist, daß die Chinesen es zwar mittlerweile blendend verstehen, die Drachen so richtig sauer zu machen (Staudämme, Umweltverschmutzung), aber mit der Besänftigung hinterher ist es nicht mehr allzu weit her. Ein Zustand, der in unseren Zeiten leider normal geworden ist.

    Chinesische Drachen erscheinen uns in vielen verschiedenen Formen. Und diese unter einen Hut zu bringen, kann etwas verwirrend sein:

Die 9 Ähnlichkeiten der chinesischen Drachen

Kopf

Einem Kamel ähnlich

Augen

Einem Dämon ähnlich

Ohren

Einem Stier oder einer Kuh ähnlich

Hörner

Einem Hirsch ähnlich

Hals

Einer Schlange oder Eidechse ähnlich

Füße

Denen eines Tigers ähnlich

Klauen

Einem Adler ähnlich

Schuppen

Ähnlich denen vom Karpfen

Zähne

Einem Wolf ähnlich



    Es gibt männliche und weibliche Drachen. Die einzelnen Körperteile des Drachen besitzen eine gewisse Ähnlichkeit mit denen in unserer Wirklichkeit lebender Tiere. Ein chinesischer Drache der Klasse "Lung" besitzt die "Neun Ähnlichkeiten": Der Kopf ist ähnlich dem eines Kameles. Die Augen gleichen denen eines Dämonen, Die Ohren dem eines Stieres oder einer Kuh - wobei wiederum nicht alle Drachen Ohren besitzen. Es heißt dann, sie würden durch die Hörner hören oder gänzlich taub sein. Die Hörner gleichen den Hörnern des Hirsches, Der Nacken gleicht dem einer Schlange, Die Füße gleichen dem Tiger, die Klauen dem Adler. Sie besitzen 117 Schuppen (manchmal wird auch von 81 ausgegangen), die dem Karpfen ähnlich sind. Von den 117 Schuppen sind 81 Yin und 36 Yang (am Hals sind sie entgegengesetzt und können aufgestellt werden). Sie besitzen lange und scharfe Zähne, die denen des Wolfs gleichen. Die zwei langen Barthaare, die bei manchen Drachen zu sehen sind, dienen als Sinnesorgane. Es gibt auch Varianten mit Froschbäuchen. Im Pan Tsao Kang Mu werden die Ähnlichkeiten ein wenig anders aufgezählt. Dort zählt der Bauch (der einer Muschel ähnelt) dazu und nicht die Schuppen. Die Augen gleichen dort denen eines Hasen. Die Hörner des männlichen Drachen sind wellenartig geschwungen, die des weiblichen Drachens gerade, dieses Detail wird selten in den Darstellungen beachtet. In der Sung-Dynastie (10. Jahrhundert n.Chr.) wurden die Drachen mit drei Klauen dargestellt, in der Ming-Dynastie mit vier und manchmal mit fünf Klauen. In der Qing-Dynastie letztlich ebenso mit vier oder fünf Klauen. Wobei die Drachen mit fünf Klauen der kaiserlichen Familie vorbehalten waren. Der Schwanz des Drachens endet meistens in einer Quaste. Das Chi'ih ist eine kleine Beule auf dem Kopf der Drachen - sie ist entscheidend für die Flugfähigkeit der Drachen ohne Schwingen. Auf den Darstellungen wird diese kleine Beule fast nie gezeigt. Drachen können ihre Form und ihre Größe verändern. Chinesische Drachen nehmen gelegentlich menschliche oder tierische Gestalt an, um die Erfahrung des jeweiligen Seins besser zu verstehen, oder einfach nur aus Spaß. Sie sind dann nicht zu unterscheiden von normalen Menschen, solange sie es nicht wünschen, entdeckt zu werden.

    Sicher wird Ihnen schon einmal aufgefallen sein, daß es in Asien Drachen mit verschiedener Anzahl von Krallen gibt. Nicht nur im Laufe der Jahrhunderte sondern auch regional unterscheidet sich die Klauenanzahl voneinander. Ein Blick auf die kleine japanische Insel zeigt uns, dass dort Drachen durch die Bank nur drei Krallen haben. Die leidige Frage nach dem Grund, warum dies so sei, wird natürlich sowohl in China als auch in Japan jeweils etwas selbstbezogen beantwortet. Die chinesische Variante lautet in etwa so, daß der Drache aus China käme und eben fünf Krallen hat und je weiter er nach Osten fliegt, immer mehr Krallen verlöre. So hat er in Japan nur noch drei Krallen. In Japan wird genau dasselbe gesagt, nur andersherum: Der Drache käme natürlich aus Japan und habe eben nur drei Krallen. Je weiter er nach Westen kommt, desto mehr Krallen bekäme er so daß er in China dann schon fünf Krallen besäße. Die Ganze Diskussion wird nur noch von Korea überboten - wo in koreanischer Lesart der wirkliche Ursprung aller Drachen läge. Im kaiserlichen Palast Gyeongbok wird der kaiserliche Drache mit sieben Krallen dargestellt. Der ist allerdings eher eine Übertreibung. Normalerweise ist der koreanische Drache mit vier Krallen bestückt, die Erklärung ist dazu eine ähnliche wie die in China oder Japan. Interessanterweise haben alle tibetischen Drachen fünf Krallen und ich kenne keine einzige Darstellung in Tibet mit nur vier, drei oder sieben Krallen.

    Es ist auch von Bedeutung, welche Farbe der jeweilige Drachen besitzt. Ein gelber oder goldener Drache mit 5 Klauen zählt als der Erhabenste und dem Kaiser alleine war es erlaubt, Darstellungen von ihm zu besitzen. Gelbe Drachen allgemein sind dem letzten Sommermonat, der Milz und dem Magen zugeordnet und am häufigsten. Blaue und Grüne Drachen symbolisieren und verkörpern den Frühling und den Osten. Sie sind der Leber und der Gallenblase zugeordnet. Rote Drachen stehen für die meisten Sommermonate, Stürme und dem Süden. Das Herz und die Eingeweide werden ihnen zugeordnet. Schwarze Drachen der Dürrezeit, Stürmen und dem Norden. Sie werden den Nieren und der Harnblase zugeordnet. Als letztes ist da noch der weiße Drache, der den Westen und den Herbst symbolisiert und verkörpert.

    Etwas, das eigentlich völlig ungeklärt ist und jeder eindeutigen Erklärung tapfer widersteht, ist die Kugel oder die Perle, die bei den Drachen immer wieder mit abgebildet ist. Sie spielen damit, schlucken sie herunter oder spucken sie aus, sie ist manchmal von Flammen umkränzt und ein anderes mal völlig schlicht. Um der Angelegenheit wenigstens eine gewisse Richtung zu geben, spreche ich hier in diesem Artikel von der perfekten Perle (obwohl diese Sphäre auch alles andere sein könnte als eine Perle, ein Kristall zum Beispiel, oder ein Symbol für die Welt) als Drachenperle. Sie wird bei den Taoisten auch Perle der Unsterblichkeit genannt, was auch auf eine alchemistische Bedeutung hinweist. Der männliche Drache besitzt innerhalb des oberen Halsbereich seine Drachenperle, die von innen leuchtet und die alles was mit ihr in Berührung kommt, vervielfacht. Wird diese Perle von einem Menschen verschluckt, so wird dieser zu einem Drachen behauptet eine Version der Legende von Xiao Sheng. Er fand eine Drachenperle und um sie nicht seinem Herrn aushändigen zu müssen, verschluckte er sie und wurde selbst zu einem Drachen. Die Wirkung der Drachenperle bleibt nur dann erhalten, wenn es gelingt, die Perle dem Drachen zu entwenden, solange er lebt. Stirbt der Drache vorher, ist die Perle wirkungslos. Wie man DAS aber bewerkstelligen soll, ohne den Drachen zu töten, steht auf einem ganz anderem Blatt.

    China ist groß und hat viele Drachen. Es ist klar, daß die bisherigen Merkmale noch lange nicht ausreichen, die volle Bandbreite zu erfassen, die einem so bei einem Spaziergang begegnen kann. Unter den folgenden Drachenarten sind die neun klassischen Drachen zusätzlich durch die chinesische Umschrift hervorgehoben. So gibt es die kaiserlichen Drachen mit fünf Klauen und überwiegend in gelb oder gold dargestellt. Der gelbe Drachen wird auch der "erste Drache" genannt. Dieser besagte gelbe Drache brachte auf seinem Rücken die acht Trigramme des I-Jing und lehrte die Schrift - er wird Huang Lung genannt (黃龍). Die Himmelsdrachen (Tian Lung - 天龍), stützen und bewachen den Himmel und sollen taub sein (das kommt daher, das "lung" auch "der Taube" heißt - "Tian Lung" ist dann der "himmlische Taube", bei der derzeitigen Medienwelt ein wahrer Segen), die Geisterdrachen (Shen Lung - 神龍), welche die Regenfälle steuern, Wind und Fluten kontrollieren und als stinkfaul gelten: Um sich vor der Arbeit zu drücken, verwandelt sich Shen-Lung gerne in eine Maus und versteckt sich. Shen-Lung ist auch der offizielle Neujahrsdrache, der bei den Umzügen auftaucht. Er besitzt fünf Klauen und ist knallbunt. Dann ist da noch der Erddrachen (Ti-Lung - 地龍), der im Frühjahr und Herbst auf dem Meeresgrund in einem reichen Palast lebt, und neben der Kontrolle der Flußläufe auch noch die Meere "ausbaggert" und die Tiefe derselben überwacht. Die unterirdischen Drachen (Fucan Lung - 伏藏龍 - oder Chen Lung) bewachen versteckte Schätze und Bodenschätze. Die Geister- und die Erddrachen werden auch als Wang-Lung, Wasserdrachen, verehrt. Der gewundene Drache - Pan Lung (蟠龍) lebt ebenso im Wasser. Richtig bösartige Drachen sind in China selten, sie werden Nie-Lung genannt.

    Der Drachenkönig (龍王) ist in vier Himmelsrichtungen aufgeteilt und der neunte der klassischen Drachen. Der König des südlichen Sees heißt Ao Ch'in (oder Ao K'in), der König des westlichen Sees heißt Ao Jun und ist der Bruder des Ao Kuang, der oberste Drachenkönig, der König des östlichen Sees. Sein (also Ao Kuangs) Sohn, Ao Ping übernahm seinen Posten, nach Ao Kuangs Tod. Ao Shun ist der König des nördlichen Sees. Sie stehen untereinander in telepathischem Kontakt und unterscheiden sich von den anderen Drachen darin, daß sie fünf Beine besitzen. Sie haben goldene Schuppen, fünf Krallen aber keine Schwingen. Einmal im Jahr, im dritten Monat, steigen sie zum Himmel auf. Der Drachenkönig ist in Japan ebenso viergeteilt und unterscheidet sich in Sui-Riu, dem Regendrachen, weil er für den Niederschlag verantwortlich zeichnet. Han-Riu, ein gestreifter Drache und mindestens dreizehn Meter lang, allerdings kann Han-Riu nicht fliegen und erreicht daher nicht den Himmel. Ka-Riu ist ziemlich klein und feurig und Ri-Riu sieht verdammt gut, sogar für Drachenverhältnisse.

    Um der Sache richtige Würze zu geben, altern chinesische Drachen und verändern je nach Alter auch ihr Aussehen. Drachen legen Eier. Ein Drachenei unterscheidet sich kaum von einem Flußkiesel, außer das es eben einem Ei gleicht und etwas größer geraten ist als die Eier von einem Huhn, beispielsweise. Es dauert tausend Jahre bis aus dem Ei ein kleiner Drache schlüpft. Das Schlüpfen wird von Meteoritenschauern oder heftigen Gewittern begleitet. Die nächsten fünfhundert Jahre wächst der Jungdrache zu seiner richtigen Größe heran. Manche sagen, er habe einen Karpfenkopf und einen Schlangenkörper. Er wird dann Kiao genannt. In den nächsten tausend Jahren wachsen dem Drachen dann die Gliedmaßen, er bekommt seine standesgemäßen Schuppen und den Bart. In den folgenden fünfhundert Jahren wachsen dann die Hörner und der Drache erlangt sein Gehör - ein Qiu Lung (虯龍) oder gehörnter Drache. Im letzten Jahrtausend seines Wachstums wachsen ihm dann Flügel und er wird erwachsen - er wird dann Ying Lung (應龍) genannt.

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