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Die Natur der Engel

    Was sind überhaupt Engel? Ich kann Ihnen dazu keine normierte Allgemeindefinition liefern. Sie sind eindeutig mehr als nur Boten, wie der griechische Wortursprung nahelegt und eher dem Götterboten Hermes zugeordnet werden kann, als den Engeln selbst. In der Esoterik tauchen ganz besonders oft die Schutzengel auf - allerdings sind da eher die eigenen körperlosen Ahnen aktiv, als echte Engel. Mein Totemtier setze ich seit Jahren still und mittlerweile etwas offener mit einem Engel gleich, immerhin erschien mir Kondor mehrfach als ein solcher Engel. Ein mit mir befreundeter Geomant unterscheidet generell nicht zwischen Krafttieren im Allgemeinen und Schutzengeln. Soweit gehe ich dabei nicht in jedem Fall. Um einem sehr christlichen Menschen das Konzept der Krafttiere näher zu bringen würde ich allerdings diese Lösung wählen.

    Engel sind für mich kosmische Kräfte, die außerhalb der HTSI ihre Wurzeln haben. Sie sind mit menschlichen Begriffen, Normen und Moralvorstellungen nicht im Ansatz zu erfassen. Ich halte es für eine gute Idee, Engeln eine Menge Respekt entgegenzubringen. Eine technische Erklärungsvariante, was Engel denn sein könnten, wird von Manfred Jelinski ins Spiel gebracht: Engel sind Wahrscheinlichkeitstechniker. So lautet sein Fazit nach mehreren Sitzungen, in denen Engel auftauchten. Sie manipulieren die Wahrscheinlichkeiten, reparieren sie und führen Wartungsarbeiten aus. Da es ohnehin schwierig ist, Engel und ihre Eigenschaften in Worten zu beschreiben, ist seine Version so gut wie jede andere. Engel bewegen sich frei zwischen allen möglichen wahrscheinlichen Welten, wenn sie nicht, wie ich im Moment, in einer materiellen Basis stecken. Wobei es mir natürlich auch in dieser Fleischlichkeit möglich ist, ein Weltenbummler der Wahrscheinlichkeiten zu sein.

    Am interessantesten sind die Aussagen von Dionysios Areopagita, Thomas von Aquin und Hildegard von Bingen, welche sie über die Engel machten. Dabei können folgende Dinge über Engel und ihrer Wirkweise herausgearbeitet werden, wie es Matthew Fox und Rupert Sheldrake in dem Buch "Engel - die kosmische Intelligenz" zusammenfaßten.

    Es gibt extrem viele Engel. Wobei es interessant ist, daß es auch andere Bewußtseinsformen im Kosmos gibt, die engelshafter Natur sind. ╠nnerhalb von Remote Viewing Sitzungen erscheinen beispielsweise Hurrikans, Planeten, Sonnen und ganze Galaxien (!) als Lebewesen. Nicht unbedingt bei jedem Viewer, aber bei sehr vielen. Auch wenn es Engel seit dem Beginn des Universums existieren, so kommen auch immer neue hinzu und es gibt auch welche, die verschwinden. Engel sind, auch in der traditionellen Engelsmagie, die regierenden Intelligenzen der Natur, was durch die Sitzungen heute bestätigt wird.

    Engel haben einen besonderen Bezug zum Licht, Feuer und den Lichtquanten, den Photonen - als Lichtwesen. Engel sind auf alle Fälle zählbar, das heißt, es gibt keine halben Engel. Ihre Quantisierbarkeit haben sie mit den Photonen gemeinsam, aber auch ihre Alterslosigkeit, Masselosigkeit und ihre Bewegungsweise. Vermutlich hatte Thomas von Aquin weitaus tiefere Einblicke in die kosmische Wirklichkeit als es heute angenommen wird. Sie sind auch physikalischen Feldern ähnlich, weil mehrere gleichzeitig am selben Ort unterschiedlich wirken können. Außerdem besitzen sie eine musikalische, harmonische Natur, mir kommt da auch der Goldene Schnitt in den Sinn, dessen Verhältnis 1,618 mit dem universalen Konzept der Liebe in Resonanz steht.

    Engel sind, wie ich bereits angedeutet habe, entweder konstruktiv und positiv, neutral oder negativ, destruktiv. Die beiden Autoren bringen zwar noch weitere Eigenschaften mit ins Gespräch, doch da interessiert mich eigentlich nur noch eine weitere. Engel sind dafür bekannt, Gestalt anzunehmen. Sie können menschliche, tierische oder andere Gestalten annehmen, um in der materiellen Wirklichkeit auf besondere Weise Einfluß zu nehmen. Im Zwielicht erscheinen Engel so, daß sie dem jeweiligen Glauben des Betrachters entsprechend als solche identifizierbar sind. Ihr dortiges Erscheinungsbild ist also vom Betrachter abhängig.

    Sie sind in Holarchien unterteilt, das sind eingefaltete Hierarchien - oder wie ich sie nenne: natürliche Hierarchien. Als Beispiel davon verwende ich selber gerne eine Zelle im menschlichen Körper als Ausgangspunkt. Die Zelle ist Teil - sagen wir - des Herzens. Das Herz als Organ ist Teil eines menschlichen Körpers. Der wiederum ist ein Teil des Lebens auf einem Kontinent, der wiederum ein Teil der Erde ist. Die Erde ist ein Teil des Sonnensystems, das wiederum ein Teil eines Spiralarms unserer Galaxie ist. Diese ist ein Teil eines größeren Galaxienhaufens, der wiederum ein Teil noch größerer Strukturen und schließlich des Universums ist. Alle Teile haben in sich wiederum viele holarchische Strukturen und sind selbst komplex organisiert. Die Organisationsstruktur der Engel läßt sich durch die Heim'sche Logik sehr gut abstrakt darstellen, wobei die Komplexität des Organisation mit der Abnahme der Metroplextotalitäten zunimmt.

    Diese holarchische Struktur findet sich auch bei den asiatischen Drachen, die durch die Einflußgebiete unterschieden werden - so ist ein Flußdrache in einer andere holarchischen Ebene, als der Drache, der den zuströmenden Bach regiert oder der Drache des Meeres, in das der Fluß selbst strömt. Der Volksmund sieht in jedem Tropfen Wasser einen Drachen. Das wäre dann eine der untersten Ebenen dieser Holarchie.

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