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Die 48 Tore der astralen Städte - Die große Tafel

    Das große Buchstabenquadrat, das als die große Tafel bekannt ist, ist das Kernstück der henochischen Magie. Die 48 Tore der Städte sind durch diese Tafel graphisch abstrahiert dargestellt. Sie ist in vier Unterbereiche aufgeteilt, die durch das "schwarze Kreuz" voneinander getrennt sind. Die vier Quadranten werden geläufigerweise als Wachttürme bezeichnet, wobei jeder dieser Wachttürme den Zugang zu zwölf dieser Städte gewährt, in denen die verschiedenen Engelswesen leben. Um in unsere Welt zu gelangen, müssen diese Wachttürme erst geöffnet werden. Eine deutliche Ähnlichkeit zum "neuen Jerusalem" mit seinen vier Flüssen läßt sich nicht abstreiten, wenn man sich den Aufbau der Tafel betrachtet. So ist das neue Jerusalem wie folgt beschrieben (Offenbarung des Johannes, Kapitel 21):

11. Die hatte die Herrlichkeit Gottes, und ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem hellen Jaspis; 12. Und hatte eine große und hohe Mauer, und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel, und Namen daraufgeschrieben, nämlich der zwölf Geschlechter der Kinder Israels. 13. Vom Morgen her drei Tore, von Mitternacht drei Tore, vom Mittag drei Tore, vom Abend drei Tore. 14. Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Gründe und auf denselbigen die Namen der zwölf Apostel des Lammes. ... 16. Und die Stadt liegt viereckig, und ihre Länge ist so groß als die Breite. Und er maß die Stadt ... auf zwölftausend Feld Wegs. Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich. ... 22. Und ich sah keinen Tempel darinnen; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, und das Lamm.

    In SL 3191 zeichnete John Dee diese zwei Diagramme, die seine eigenen Überlegungen dazu dokumentieren:

    Das linke Diagramm zeigt die Anordnung der zwölf Stämme, wie sie im 4. Buch Mose beschrieben werden. Im rechten Diagramm sind die Stämme so angeordnet, wie die Engel es diktiert haben. Die Engelsnamen sind die Wächterengel der einzelnen Stämme. Die Ziffern, die ebenso im Diagramm auftauchen, deuten drei Kreisbewegungen um das Diagramm herum an, die alle im Osten beginnen. John Dee schrieb dazu, dass dies die derzeitige Anordnung der Stämme Israels sind, nach der Diaspora. Tyson vergleicht die große Tafel mit einem Stadtplan des neuen Jerusalems: insgesamt gibt es 42 einzelne Straßen (alle unterteilenden Linien, die Kreuze bilden) - pro Quadranten zehn und das große Kreuz = zwei. An den jeweiligen Enden dieser Linien befinden sich Tore - also gibt es insgesamt 84 Tore. Zählt man an jeder Außenseite die Tore, so finden wir 28 Tore, welches auch die Anzahl der Häuser des Mondes sind (der Montag war übrigens der Tag, an dem die Sitzungen am meisten Ertrag hatten, er ist in der henochischen Magie auch heilig). Die große Tafel ist selbstähnlich im Aufbau, da in den Quadranten jeweils der Aufbau der großen Tafel selbst sichtbar wird.

    Dieses Diagramm hier zeigt die große Tafel in der Mitte und kreisförmig außenherum die 12 göttlichen Namen der Elementartafeln. Das Quadrat symbolisiert unseren irdischen Plan, der sich direkt "unterhalb" der lunaren Sphäre befindet. Der Ring, in dem sich die Fahnen mit den Namen befinden, steht für das gesamte Universum - sichtbar und unsichtbar - in seiner Manifestation. Diese Quadratur des Kreises taucht in der henochischen Magie noch weitere Male auf: In der großen Vision der Wachttürme, als eine Art Mandala und als Illustration zu den dreissig Æthyren. In Kelleys Vision des "runden Hauses" erscheint dieses Bild ebenso. Diese Vision beschreibt den Fluß der dynamischen Kräfte der großen Tafel. In der hebräischen Kabbalah ist der Sündenfall der ersten Menschen im Paradies auf keinen Fall buchstäblich zu nehmen, wie auch die Engel anmerken. In dem Moment, als Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben wurden, begann der Fluß der Zeit und das körperliche Dasein. Seit dieser Zeit unterliegt der Mensch als Lichtwesen dem Gesetz von Ursache und Wirkung, das im indischen Kontext karma genannt wurde. Vorher war der Mensch nicht in der Physis inkarniert und kannte weder Raum noch Zeit. Der Zustand der Körperlichkeit tritt auch in der kurdischen Überlieferung erst sehr spät ein und beleuchtet das Ganze aus einer anderen Perspektive. Das heißt für die henochische Magie, daß die Wachttürme - die selbst Engel sind - die Ordnung des Universums aufrechterhalten und so auch Wächter der Raumzeit sind. Werden die Tore geöffnet, so ermöglichen sie, es sich außerhalb der Raumzeit befindenden Wesen, in unsere Welt einzutreten und umgekehrt. Auf dem physischen Plan gibt es ebenso Engel, die über die gesamte Erde verteilt sind und eine behütende Aufsichtsfunktion über ihre Regionen innehaben. Diese 91 irdischen Luftgeister finden sich ebenso in der großen Tafel. Der Engel Nalvage berichtet über diese Wesen:

"There are 30 Calls yet to come. Those 30 are the Calls of Ninety-one Princes and spiritual Governours, unto whom the Earth is delivered as a portion. These bring in and again dispose Kings and all the Governments upon the Earth, and vary the Natures of things with the variation of every moment; Unto whom, the providence of the eternal Judgement, is already opened. These are generally governed by the twelve Angels of the 12 Tribes: which are also governed by the 7 which stand before the presence of God.

Es werden noch 30 Rufe kommen. Diese 30 Rufe sind für die 91 Prinzen und Regenten gedacht, denen die Erde zu Händen gegeben worden ist. Diese Engel setzen weltweit Herrscher ein und wieder ab und können die Natur der Dinge ändern; Das große Gericht ist für diese bereits eröffnet. Diese Engel werden von den zwölf Schutzengeln der Stämme Israels beherrscht, die wiederum den sieben Engeln unterstehen, die vor der Gegenwart des Herrn stehen.

(Meric Casaubon: "True and Faithful ...", Seite 139f.)

Die Originalfassung der großen Tafel nach dem Engel Ave

    Die große Tafel selbst wurde am Montag, dem 25. Juni 1584 erstmalig übermittelt. Fast drei Jahre später übermittelte der Engel Raphael eine korrigierte Fassung der großen Tafel, in der die Wachttürme etwas anders angeordnet sind in der er auch einige Buchstaben korrigierte. Letztlich ist es Geschmacksache, welche Variante Sie für Ihre Arbeiten verwenden wollen. Tyson vertritt jedenfalls die Ansicht, daß keine der beiden Tafeln die eigentliche Anordnung darstellt, weil Kelley 1587 einiges durcheinander brachte. Seine korrigierte Fassung ist jedenfalls beachtenswert und ich tendiere dazu, diese als die endgültige anzunehmen. Zunächst einmal die erste Fassung der großen Tafel (die grünen Buchstaben sind im Original invertiert. Die fetten schwarzen Buchstaben gehören zum schwarzen Kreuz, die blauen und roten Buchstaben kennzeichnen die verschiedenen Kreuze in den Quadranten.)

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Die reformierte Version der großen Tafel nach dem Engel Raphael

    Die reformierte große Tafel wird Ihnen wahrscheinlich bekannter sein, es ist die Fassung die seit dem Golden Dawn in der modernen Magie gebräuchlich ist. Sie wurde am 20. April 1587 von dem Engel Raphael Kelley diktiert, zu einer Zeit, als Kelley den Engeln gegenüber bereits starke Widerstände entwickelt hat, da die Doktrin der Engel sowie der psychische Streß, den die endlosen Sitzungen auslösten, an der Grenze des erträglichen für Kelley waren. In der reformierten Tafel wurden viele Buchstaben durch Raphael korrigiert. In einigen modernen Fassungen der Tafel sind in manchen Feldern alle möglichen Buchstaben aufgeführt, die in den Versionen überliefert sind. In den Originalunterlagen Dees und Dr. Rudds jedenfalls tauchten diese Mehrfachbelegungen nicht auf, mit zwei Ausnahmen bei Dr. Rudd, die jedoch auf die modernen Versionen der Tafeln keinen Einfluß hatten, da diese Version der großen Tafel erst seit kurzem veröffentlicht und bekannt ist.

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    Das Titelblatt des Manuskriptes Sloane 307 zeigt eine weitere Variante der reformierten Tafel mit einigen Änderungen der Buchstaben. Die Anordnung der Wachttürme ist jedoch dieselbe wie bei der reformierten Tafel. Interessant an dieser Variante sind die Variationen in manchen Buchstaben und an den beiden Doppellauten "yl" und "Æ", sowie dem einzigen Q. Es ist schwer zu sagen, ob diese Varianten nun Fehler in der Übertragung oder bisher unbekannte von den Engeln nachträglich angewiesene Änderungen sind. Es ist auch sehr interessant zu beachten, daß die Anfangsbuchstaben der Gouverneure sich zum Teil stark von den anderen Tafeln unterscheiden.

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    Am 20. Juni 1584 erhielt Kelley eine der schönsten und tiefsten Visionen die große Tafel betreffend. John Dee ließ sich auf die Angaben des Engels hin einen goldenen Talisman anfertigen, der heute noch erhalten ist und im British Museum betrachtet werden kann. Die vier Wachttürme werden als Türme mit einem Fenster und einem halbrunden Tor dargestellt. Neben den Wachttürmen werden die wichtigsten Engel, deren Namen auf den Tafeln zu finden sind, wie ein Mandala kreisförmig dargestellt. Ein Engel im östlichen Quadranten kann nur im Osten unserer Welt agieren, ein Engel des nördlichen Quadranten nur im Norden. Das führt zu einem Problem bei der Zuordnung der Himmelsrichtungen der Quadranten. Dee fragte Ave, wie die Aufteilung der Himmelsrichtungen denn in der Praxis vorgenommen werden sollte. Der Engel gab eine kurze, umso rätselhaftere Antwort: "The East and West, in respect of your poles." - Der Osten und der Westen, auf eure Pole bezogen. Es gibt zwei Möglichkeiten, die Quadranten mit der Geographie in Bezug zu bringen. Die erste setzt voraus, daß es einen nullten Längengrad gibt, von dem aus Westen und Osten definierbar sind. Dabei könnte ein Kandidat für diesen nullten Längengrad Jerusalem oder Kairo sein. Jerusalem deswegen, weil die Wachttürme dem Plan des neuen Jerusalems entsprechen und es logisch wäre, das existente Jerusalem als Bezugspunkt zu gebrauchen. Die praktikablere und für Engel auch folgerichtigste Variante ist, den Magier selbst als Bezugspunkt anzunehmen: Die Frage der Himmelsrichtungen ist damit für den praktischen Ansatz der Magie elegant gelöst, da immer der Magier der Punkt ist, von dem aus die Richtungen bestimmt werden. Sowohl der gravierte Talisman als auch die Darstellung bei Casaubon sind jedoch entgegen der Vision seitenverkehrt gezeichnet. Einen Druckfehler des Setzers schließe ich aus.

    Die einzelnen Ecken der großen Tafel wurden auch als Siegel übermittelt. Dabei zog der Engel Ave zuerst vier Tücher, ein schwarzes, ein grünes, ein weißes und ein rotes - dem Norden, Westen, Süden und Osten entsprechend. Die so enthüllte Tafel selbst bestand in der Vision Kelleys aus sehr grobem, erdigen Ton. Zwei Beine der Tafel standen auf der Erde und zwei berührten die Erde nicht. Oben links erschien ein großes "T" mit vier Strahlen aus Licht auf dem oberen Querbalken, die nach oben zeigen. Dieses Siegel wird dem Osten zugeordnet. Das zweite Siegel oben rechts erschien als gleichschenkliges Kreuz und wird dem südlichen Quadranten zugeordnet. Unten rechts - aus Kelleys Sicht - erschien das dritte Siegel. Das Siegel entstammt dem Merkurbanner der Schöpfung aus der untersten Reihe in der zweiten Spalte. Es wird dem Westen zugeordnet. Das letzte Siegel erschien als kleiner runder Rauch, so groß wie ein Nadelkopf und entspricht dem Norden. Die vier Siegel der Wachttürme wurden in der Vision von Ave als "Die Siegel der Tafel der Erde" genannt.

    Als ein weiteres Element der großen Tafel wurden die Buchstaben des schwarzen Kreuzes als die Tafel der Vereinigung diktiert. Die Tafel der Vereinigung besteht aus den Namen der drei irdischen Regenten des zehnten Æthyrs Zax: Lexarph, Comanan und Tabitom. Das Anfangs-L des ersten Namens fällt fort und die Tafel der Vereinigung sieht dann wie folgt aus:

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n

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